WINTER IM SCHWARZWALD

Traumlandschaft zwischen Verheißung und Gefährdung

Verschneite Tannen und stille Wintertage im Schwarzwald haben für viele Menschen einen ganz besonderen Reiz, sie denken dabei wohl auch an die romantisch-verklärten Winter der eigenen Kindheit. Im Schwarzwald aber war die kalte Jahreszeit für die meisten Menschen früher eher eine Bedrohung oder eine Gefahr – daran erinnern noch heute zahlreiche Wegkreuze und Gedenktafeln.

Inzwischen ist der Winter im höchsten deutschen Mittelgebirge allerdings domestiziert, 
an den steilen Hängen findet man heute allenfalls Ski- und Snowboardfahrer oder Tourengänger. Abseits der touristisch erschlossenen Hotspots verspricht die Winterlandschaft vor allem Stille und Erholung. In den kalten Tagen kommt das Leben auf den Höfen, in den Dörfern und den kleinen Städten ein wenig zur Ruhe, können sich Mensch und Natur zurückziehen und regenerieren.

Es gibt ihn also noch, den klassischen Winter mit weißen Tannen und hüfthohem Schnee – für Wintersportler ebenso ein Paradies, wie für Wanderer und Naturfreunde oder für Menschen, die Stille und Ruhe suchen. Ein paar Impressionen vom Zauber dieser Zeit im Schwarzwald habe ich in einem kleinen Film eingefangen, der im Winter 2021 entstand.

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